Unser Ausflug zum Burger`s Zoo in Arnheim 16.10.2002
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Am 26.10.2002 trafen sich 23 Erwachsene und 21 Kinder und Jugendliche aus unserem Verein, um diesen Tag gemeinsam im Burger`s Zoo in Arnheim zu verbringen. Um 9:00 Uhr kam der Bus und die Fahrt ging los. Nach einer guten Stunde trafen wir dann in Arnheim ein. Und nachdem wir unsere Eintrittskarten hatten, gingen die einzelnen Gruppen, die sich zusammen getan hatten, los. Unmittelbar hinter dem Eingang haben die Pinguine ihr Gehege und begrüßen die Besucher als erste.

In diesem Zoo befinden sich die meisten Tiere und Anlagen in riesigen Hallen, so daß man auch bei schlechtem Wetter gut geschützt alles sehen kann. Als erstes kommt man zu der Halle, in der sich der Burger`s Bush befindet. Hier ist es wie in einem tropischen Urwald. Überall hört man das Gezwitscher der verschiedenen Vögel und es herrscht eine wahnsinnige Luftfeuchtigkeit. Und hier ging dann der Spaß auch schon richtig los, denn man musste über eine sehr schmale und sehr wackelige Hängebrücke um auf die andere Seite eines Wasserlaufes zu gelangen. Und so einige der Erwachsene bekamen weiche Knie, als sie die Brücke überquerten. Zumal sich dann auch noch manche einen Spaß daraus machten, an den Seilen der Brücke zu wackeln, wenn andere darauf waren. Man sah Krokodile so nah, das man sie hätte streicheln können. Die Vögel die in dieser Halle frei herum flogen kannten keinerlei Scheu, teilweise konnte man sie streicheln. Von dieser Halle aus hatte man die Möglichkeit, in den Bereich Burger`s Ozean zu wechseln. Und hier sah es ganz und gar nicht wie in einem normalen Aquarium aus. Man musste durch eine Art Tunnel gehen und hatte das Gefühl das man sich in einem richtigen Stollen befindet. Und dann tauchten auf einmal die ersten Becken mit allen möglichen verschieden Fischen auf. Diese Becken waren alle nach oben hin offen. Und je weiter man in den Berg hinein ging, um so ungewöhnlicher wurde es. Und dann auf einmal stand man unter einer riesigen Kuppel und die Fische schwammen über einen hinweg, so dass man das Gefühl hatte, sich mitten im Wasser und bei den Fischen zu befinden. Es war ein wahnsinniges Gefühl, vor allem, wenn die Haie über einem waren.

Von den Aquarien kam man dann in den Burger`s Desert. Hier fühlte man sich wie in der Wüste, nur leider waren nicht sehr viel Tiere zu sehen, sie hatten sich alle in ihre Höhlen verkrochen. Unser Weg führte uns dann weiter zu den Affen, die alle in sehr großzügigen Freigehegen mit angrenzendem Affenhaus gehalten werden. Wir hatten sogar das Glück eine Orang-Utan-Mutter mit ihrem Jungen sehen zu können.

Dann ging es weiter in den Safaripark, den man auf einem Rundweg durchwandern konnte. Giraffen, Nashörner, Zebras, Gnus und noch einige andere Tiere leben hier in schöner Eintracht in einem riesigen Freigehege. Direkt daneben, aber abgezäunt natürlich, leben die Löwen. Und direkt daneben die Leoparden. Ein Stückchen weiter findet man dann die Elefanten, Zwergflusspferde und Tapire.

Als nächstes kamen wir ins Vogelhaus. Wir waren von der Vielzahl der verschiedenen Vögel begeistert, aber am meisten bewundert haben wir dann doch einen blauen Ara.

Es ist schwer, diesen besonderen Zoo zu beschreiben. Man muss ihn selber gesehen haben. Alle, ob groß oder klein waren jedenfalls am Ende dieses Tage begeistert und auf der Rückfahrt im Bus wurden natürlich alle Erlebnisse aufgeregt ausgetauscht.

Wir können es jedenfalls nur jedem wärmstens empfehlen, sich diesen Zoo anzuschauen.

Bis bald eure

Marion Zarnetta

(1.Jugendwartin)
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