Kreisvierkampf 2004 in Hiesfeld 24.01.2004
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Zum vierten Mal nahm der Reiterverein Voerde mit seinen jugendlichen Reitern am Vierkampf teil. Alle 7 Reiter unseres Vereins gingen am Samstag hochmotiviert beim Laufen an den Start. Und gerade hier merkte man, dass sie zeigen wollten, was sie können. So lief Ingmar Staudt, einer unserer zwei männlichen Teilnehmer, trotz dickem Schneefall und Eisregen die zweitbeste Zeit des gesamten Starterfeldes und setzte sich somit erst mal auf Platz eins der ersten Wertung. Auch Nadine Patsch, die übrigens in diesem Jahr unsere Läufer trainierte, und Luca van Gerkan, die beide verletzungsbedingt etwas gehandicapt waren beim laufen, bissen die Zähne zusammen und kämpften sich mit immer noch respektablen Zeiten ins Ziel. Einige unserer zur Unterstützung mit gekommenen Kinder und Jugendlichen wollten nicht einfach im Ziel auf die Läufer warten. Nein, sie postierten sich in Gruppen auf verschiedenen Stellen der Laufstrecke und begleiteten die Läufer ab dort bis ins Ziel und spornten diese dadurch zu noch besseren Leistungen an. Zwei Freundinnen von Luca liefen sogar die gesamte Strecke mit ihr, damit sie mit ihrem verletzen Bein durch hielt und ins Ziel kam.
Beim Schwimmen, was man nicht gerade als Paradedisziplin unserer Starter bezeichnen kann, gaben alle noch einmal ihr Bestes. Und siehe da, sie schwammen schnellere Zeiten als im Training. Und ich finde es bemerkenswert, dass solche Leistungen nach nur sechs mal schwimmen erreicht werden können. Obwohl Steffen wie auch Elsken mit Problemen zu kämpfen hatten, Steffen hatte Angst mit dem Kopf unters Dreimeterbrett, welches direkt über seinem Startblock war, zu stoßen und Elsken fand irgendwie die Mitte der Bahn nicht so richtig, schwammen diese beiden die schnellsten Zeiten unserer Starter.
Am Sonntag dann ging es mit der Dressur und dem Springen in den Endspurt. Auch hierbei gaben unsere Starter ihr bestes, was aber ja beim Reiten leider auch von den Pferden abhängt. Und einige wollten an diesem Tag oft nicht so wie der Reiter oben drauf. Was sich natürlich auf die Wertnoten auswirkte. Aber auch die Reiter selber waren zum Teil sehr nervös, so dass sie auch schon mal beim springen die Sprünge fast verwechselten.
Alles in allem kann ich aus meiner Sicht nur sagen, dass ich trotz des leider nur erreichten 12.Platzes auf unsere Kinder und Jugendlichen Stolz bin. Denn sie haben alles gegeben. Aber wir haben uns vorgenommen, für den Vierkampf 2005 diesmal schon nach den Sommerferien mit dem Training anzufangen und einmal die Woche schwimmen zu gehen. Und es wäre natürlich schön, wenn sich noch einige Kinder und Jugendliche entschließen könnten, mit uns zu trainieren. Alle Starter aus diesem wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit machen. Und besser als Steffen kann man die Meinung der Teilnehmer nicht wieder geben: " Ich mache auf jeden Fall wieder mit, dass ist alleine schon der Spaß beim Training wert."

Eure
Marion Zarnetta

Photalbum
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