Bericht Einzelstart beim Standartenturnier in Voerde 14.10.2004
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von Katharina Fischer

Auch wenn wir im Bereich Gruppenvoltigieren dieses Turnier mit nur einer anstelle von vier Gruppen antreten konnten, so waren beim Einzelvoltigieren dagegen alle drei Voltis fit und munter dabei. Der einzige "Haken" an der Sache war, dass unser Einzelpferd Fandango schon im Voraus ausfiel und somit kurzfristig auf Don umgestiegen werden musste, der bis dahin nur an Gruppenvoltigieren gewöhnt war; ganz zu schweigen davon, dass die Umstellung von Fandango auf Don ungefähr die vom Bummelzug auf einen ICE entspricht (die B-Gruppe kann davon ein Lied singen ;-) ).

Von so was lassen wir uns aber natürlich nicht entmutigen, weswegen vier Wochen fleißig trainiert und mit eben solchem Eifer in die Turnierhalle gelaufen wurde. Das Verbeugen dauerte nach Dons Meinung wieder einmal viel zu lange, im Kreis zu laufen dagegen schien ihm mehr Spaß zu machen. So lief er bei der Pflicht außerordentlich schön und gleichmäßig, weswegen wir mehrere gute Noten absahnen konnten. Bei der Kür dagegen hagelte es einige kleine Patzer wie ein kurzzeitiges Verlassen des Pferdes von Katha Fa bei einer Rolle auf den Hals, die aber trotzdem tapfer ihre Kür noch zuende turnte. Bei Miriam wiederum waren für Don die Zuschauer deutlich interessanter als ihr Aufsprung, weswegen der Schulterstand im Trab bewältigt werden musste und durch den verlorenen Rhythmus zwischendurch ein paar Mal aufs Gaspedal gedrückt wurde. Ich dagegen hatte das Glück, das Pferd in einer guten Phase zu erwischen und konnte so meine Kür ohne größere Fehler durchturnen. Letztendlich sprangen einige gute Wertnoten dabei heraus, eine 7,0 für mich und eine 6,5 für Miriam, nur Katharina bekam wegen des Sturzes leider einiges abgezogen.
Don tanzte beim abschließenden Verbeugen einmal mehr um Christina herum, was einige Richter zum Schmunzeln brachte, eine Tatsache, die er aber durch die tollen Pferdenoten wieder wettmachte. Alles in allem kann man den Einzelstart als durchaus erfolgreich bezeichnen. Wir hoffen zwar, bald wieder auf dem alt eingesessenen Einzelpferd Fandango zu starten, trotzdem einen dicken Sack Möhren an so ein tolles Ersatzpferd.


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